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whoami

Ich bin Jan, 24 Jahre alt und als Entwickler in Deutschland tätig. Ein großer Teil meiner Arbeit entsteht in ruhigen, fokussierten Phasen, in denen ich alleine an Projekten arbeite und tief in Probleme eintauche. Genauso wichtig ist mir aber der Austausch mit einem kleinen Kreis langjähriger Freunde und Kollegen, mit denen ich Ideen weiterentwickle und kritisch hinterfrage. Dieses Pendeln zwischen konzentriertem Arbeiten und gemeinsamer Reflexion prägt meine Arbeitsweise maßgeblich.

Was mich antreibt, ist eigentlich ganz simpel: Neues ausprobieren, daraus lernen und weitermachen. Ich probiere gerne unterschiedliche Tools und Ansätze aus und arbeite mich auch ohne langes Zögern in unbekannte Dinge ein. Mir ist wichtiger, Dinge praktisch zu testen, als lange in der Komfortzone zu bleiben. Dabei entstehen oft mehrere kleine Experimente parallel, die sich Schritt für Schritt weiterentwickeln.

wie alles begann

Wie bei vielen in der Tech-Welt hat alles ziemlich unspektakulär mit Computerspielen angefangen. Ein Spiel hat dabei aber schnell mehr gemacht als nur Zeit vertreiben: Minecraft in Java. Erst war es nur spielen, Server wechseln, eigene Welten bauen und mit Freunden unterwegs sein. Aber der eigentliche Reiz lag darin, dass man das Spiel mit Mods komplett umbauen konnte – auf Client- und Serverseite, so ziemlich alles war veränderbar.

Das Problem war nur: Keine Mod hat jemals genau das gemacht, was ich im Kopf hatte. Es war immer „fast richtig“, aber eben nie ganz. Also habe ich angefangen, mir YouTube-Tutorials zu geben und eigene Mods zu bauen – komplett in Java. So habe ich die Sprache gelernt, nicht über Kurse, sondern indem ich versucht habe, Dinge umzusetzen, die es so noch nicht gab. Irgendwann wurden die Tutorials überflüssig, und dafür hat StackOverflow einen festen Platz in meinem Alltag bekommen.

Und dann kam der Punkt, an dem die ganzen Mods plötzlich Daten speichern wollten – Spieler, Fortschritte, Zustände und alles mögliche Chaos. Also musste eine Datenbank her. MySQL war damals die offensichtliche Wahl, also habe ich mir das auch noch beigebracht. Seitdem zieht sich im Grunde immer dasselbe Muster durch: Ich habe eine Idee, stoße an Grenzen und lerne genau das, was ich brauche, um sie trotzdem umzusetzen – manchmal geplant, manchmal eher mit dem Kopf durch die Wand, aber bisher erstaunlich erfolgreich.

git log --oneline

  1. nowStudium kurz vor dem Abschluss — und eine eigene Firma nebenbei

    Aktuell liegt mein Fokus darauf, meinen Bachelor in Informatik abzuschließen und dabei die theoretischen Grundlagen wirklich tief zu verstehen. Das Studium führt mich dabei regelmäßig in intensive Deep Dives – zuletzt etwa im Bereich Machine Learning, wo ich eine Arbeit über den Netflix Prize und Recommender-Systeme geschrieben habe. Parallel dazu baue ich meine eigene Firma im Bereich Datenautomatisierung weiter aus, wodurch die praktische Seite durchgehend präsent bleibt. Je nach Situation arbeite ich allein, wenn Fokus gefragt ist, oder im engen Austausch mit Freunden, wenn gemeinsame Perspektiven besser voranbringen.

  2. 2022Agenturarbeit für bekannte Kunden

    Entwicklung von Websites und Web-Anwendungen für bekannte deutsche Marken sowie einer langlaufenden Plattform zur Lead-Verwaltung und -Verteilung. Dabei habe ich mit einem rund 20-köpfigen, größtenteils in Indien ansässigen Entwicklungsteam zusammengearbeitet und den Software-Build- und Integrationsprozess zwischen Kunde und Engineering-Team koordiniert. Zusätzlich war ich die zentrale technische Schnittstelle und habe so Produktvision und Umsetzung zusammengeführt.

  3. 2021erste Agenturerfahrung — Lernen im echten Projekt

    Einstieg in eine Agentur und mein erstes Jahr intensiv an der App TrainYourTown gearbeitet, zunächst als zweiter Entwickler und später mit Übernahme von Teilen des Systems. Ein sehr schneller Einstieg in moderne Technologien — React Native, TypeScript, NestJS, Microservices, MongoDB und Cloud-Infrastruktur wie Firebase, alles gleichzeitig.

  4. 2019Informatik-Schwerpunkt am Gymnasium & erste echte Teamprojekte

    Wechsel auf ein Gymnasium mit Informatik-Schwerpunkt, wo ich Java erneut mit deutlich tieferem Verständnis für Datenstrukturen und Zeitkomplexität gelernt habe. Gemeinsam mit zwei Mitschülern habe ich ein Praktikum absolviert und eine Flottensteuerungs-Software entwickelt – mit Angular, Spring-Boot-Backend, Docker und OpenShift.

  5. 2016erste Schritte in der Webentwicklung

    Erste Experimente mit HTML, CSS und JavaScript und Bau einfacher Webseiten mit Bootstrap. Zwei Dinge wurden schnell klar: Webentwicklung macht Spaß — und visuelles Design gehört nicht zu meinen Stärken.

  6. 2014erste Java-Erfahrung durch Minecraft-Mods

    Alles begann mit Minecraft-Modding in Java — aus dem Wunsch heraus, das Spiel über bestehende Mods hinaus zu verändern. Diese Neugier führte mich später zu MySQL, um die Daten hinter meinen eigenen Projekten zu speichern und zu verwalten.

languages --by-usage

  • TypeScriptseit 2020
  • Javaseit 2014
  • React / React Nativeseit 2021
  • Node / NestJSseit 2021
  • MongoDBseit 2021
  • SQLseit 2015

uptime

Aktuell liegt mein Fokus auf der letzten Etappe meines Informatikstudiums – das hat klar Priorität. Parallel dazu baue ich meine eigene Firma weiter aus, mit dem Ziel, repetitive und zeitraubende Datenarbeit zu automatisieren und damit echte Entlastung im Alltag zu schaffen. Im Kern ist das Muster seit den Minecraft-Zeiten ziemlich unverändert geblieben: etwas finden, das sich zu bauen lohnt, genau das lernen, was dafür fehlt, und es dann umsetzen. Und ja — ich nutze Arch, btw.

danke fürs Lesen — sag Hallo im Board.